Zucker - die süsse Gefahr


Unser Zuckerkonsum ist stark gestiegen

Während vor 150 Jahren noch pro Tag 8g Zucker (2 Würfelzucker) konsumiert wurden, sind es heute über 100g pro Person pro Tag – mehr als doppelt so viel als die empfohlene Menge von der WHO.

Während lange Zeit das Fett als ungesund und dick machend galt, weiss man heute, dass Zucker für Übergewicht genauso verantwortlich ist. Zucker begünstigt zudem auch schwer behandelbare Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alzheimer, Krebs, Diabetes Typ 2. Dagegen sind vor allem ungesättigte Fettsäuren wichtig für unsere Gesundheit.


Fructose

Es gibt viele verschiedene Arten von Zucker. Heute möchte ich auf die Fructose eingehen. Fructose wird in der Leber verstoffwechselt und bei einem Überschuss als Fett eingelagert.

Weisser Zucker besteht zu 50% aus Fructose. Obst ist natürlich viel gesünder, da es zusätzlich auch wertvolle Nährstoffe und Vitamine und Nahrungsfasern enthält. Aber auch die in Früchten enthaltene Fructose wird in der Leber als Fett eingelagert, wenn dem Körper zu viel davon zugeführt wird. Das heisst, übermässigen Obstkonsum vor allem in Form von Säften und Smoothies sind nicht empfehlenswert. Sogar schlanke, sportliche Leute, die sich vermeintlich gesund ernähren, können eine sogenannte nicht alkoholische Fettleber haben.

Weitere Gefahren sind Diabetes Typ 2, Übergewicht und Bluthochdruck. Ein hoher Zuckerkonsum führt zudem zu Übersäuerung und erhöht so die Gefahr von Entzündungen im Körper. Diese sind die Ursache von vielen Krankheiten (z.B. rheumatologische Erkrankungen, Darmprobleme, Nährstoffmangel, …) und können die Leistung vom Immunsystem herabsetzen.


Was hilft gegen süsse Gelüste?


Bitterstoffe helfen gegen Lust auf Süsses, da der bittere Stoff dem süssen Geschmack entgegengesetzt ist. Die Bitterstoffe helfen ausserdem der Leber, sanft zu entgiften und regen die Verdauungssäfte an. Dabei bieten sich bittere Salate, Gemüse und Wildkräuter an. Auch Wildfrüchte wie Aronia, schwarze Johannisbeeren, Sanddornbeeren etc enthalten gesunde Bitterstoffe. Spannend dazu das Buch "die Wildpflanzenapotheke" von Markus Strauss.


Gesunde Fette und Öle: Fett stabilisiert den Blutzucker und sättigt lange. Wenn wir satt sind, haben wir weniger Lust auf Süsses. Fett sättigt so gut, dass wir insgesamt weniger essen. Gesunde Fette kommen vor in Nüssen, Kernen und Samen, Kokosnüssen, Avocados, Oliven und pflanzlichen Ölen.


Hochwertige Kohlenhydrate liefern zwar auch Zucker, bringen jedoch zusätzlich zahlreiche lebenswichtige und basische Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Calcium usw.) und Ballaststoffe mit. Als hochwertige Kohlenhydrate gelten: glutenfreie Getreide und Scheingetreide (Hafer, Mais, Vollreis, Hirse, Quinoa, Buchweizen und Amarant), Kartoffeln, Süsskartoffeln, Kastanien und Wurzelgemüse. Auch Früchte und Trockenfrüchte in Massen, z. B. eine Dattel, stillen unser natürliches Bedürfnis nach dem süssen Geschmack.


Viel Wasser oder ungesüssten Kräutertee trinken. Mit Süssgetränken führen wir uns in kürzester Zeit enorm viel Zucker zu.


Zwischenmahlzeiten weglassen und der Verdauung Pausen gönnen. So kann wieder ein gesundes Hungergefühl entstehen. Fastenzeiten haben viele gesundheitliche Vorteile. Dazu mehr in meinem Blog übers Intervallfasten.


Weitere Infos:

SRF Dok 4 Wochen ohne Zucker

Erfolgreich abnehmen

Fructose

Blog warum wir Zucker meiden sollten

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Kostendeckung 

Ich bin EMR, ASCA und EGK anerkannt für Craniosacraltherapie und Osteopathie/Etiopathie und für Craniosacraltherapie bei Visana.

ZSR-Nummer: K1934.62

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